Übersicht der in DPBOX 5.07
implementierten Benutzerkommandos

BBS oder FIND Ausgabe der Daten des internen Mailbox-Routers und der Digimap/Prefix
Datenbank.

Syntax:  BBS <CALL>

Gibt  man nur einen Prefix ein, so erscheint eine Liste aller dem
System bekannten Mailboxen mit diesem Prefix.

Wenn  man  wissen moechte, welche Mailboxen mit den Buchstaben VK
im Praefix der Mailbox DB0GR bekannt sind, gibt man ein:

 BBS VK  oder  FIND VK  Antwort der Box:

VK1KCM VK1ZAO VK2AAB VK2BXQ VK2CZR VK2CZZ VK2DAA VK2DYX VK2EO
VK2GDM VK2ICE VK2KLW VK2OP  VK2TAO VK2TGB VK2TLH VK2XY  VK3ARL
VK3BBS VK3COL VK3FBB VK3GWB VK3IRW VK3KSD VK3RMV VK3SSS VK4CEB
VK4CJO VK4CXX VK4DGQ VK4FIL VK4JON VK4KEL VK4RAT VK4WAT VK4WIA
VK4XRB VK5ATB VK5BBS VK5EB  VK5HB  VK5LZ  VK5RQ  VK5SR  VK5TTY
VK5WI  VK6AJJ VK6ANC VK6BA  VK6BBS VK6RWR VK6WFH VK6YA  VK6ZSE
VK7AX  VK7BBS VK8BBS

oder man fragt nach Boxen in VK6: 'BBS VK6'     Antwort:
VK6AJJ VK6ANC VK6BA  VK6BBR VK6FN VK6JZA VK6RAW VK6SR VK6TN
VK6WFH VK6YBP VK6ZRT VK6ZSE
 

Will  man jetzt naehere Angaben zur Box VK6BBR haben, so gibt man
ein:

 BBS VK6BBR     Antwort:
 

Call     : VK6BBR.#PER.#WA.AUS.OC
Count(r)y: Australia West (OC)  WAZ 30 ITU 59
Distance : 13900 km (95 deg) (estimated)
Last Tx  : 14.02.97 12:13
MinTime  : 0 days 10:12
AverTime : 6 days 14:46
Info     : Perth W.A. FBB5.15c
MsgCt    : 106
Rx Bytes : 180173
Routing  : DB0KFB
best path: VK6BBR VK6WFH VK2KAW KA6EYH VE4KV  HA3PG  HA5OB  OH3RBR
           OK0PAB OK0PBB OK0PBX OE3XSR DB0WGS DB0AAB DB0KCP DB0KFB
           DB0CZ

Wenn eine Datei digimap.stn (Hammap-Format) installiert ist, dann
wird sie nach Mailboxeintraegen (Typ MB) durchsucht, und zusaetz-
liche Informationen ueber die Box werden ausgegeben.

Es  ist ebenfalls moeglich, nach Teilen der hierarchischen Adres-
sen  suchen zu lassen. Als Beispiel wollen wir saemtliche bekann-
ten Mailboxen in Florida, USA suchen:

 BBS *.FL.USA.*      Antwort:

KB4VOL KC4HAZ KD4AMS KD4GR  KE4CRB KF4OJ  KI4ZJ  KN4YT  KP4EDL
N0ZO   N1OUT  N4HHP  N4XEO  W4DPH  WB4MOZ WB4TEM WB5LMJ WX3K

Man kann auch nach Standorten (Staedten usw.) suchen lassen, aber
nur  wenn  der  SysOp der Box diese in dem Header seiner Box ver-
merkt  hat.  Will  man  wissen,  welche Mailboxen es in der Stadt
Perth/Australien gibt, so gebe man ein:

 BBS < PERTH    Antwort:   VK6ANC VK6BBS VK6WFH VK6ZSE

Es  gibt  also  in Perth zumindest diese 4 Mailboxen.  Und weil's
so schoen war, das ganze noch mal mit BARCELONA:

 BBS < BARCELONA        Antwort:       EA3CWZ EA3MM  EB3EHJ EB3NC

also nicht nur in Perth gibt es 4 Boxen, hi.

Wen es jetzt noch interessiert, welche User sich mit MyBBS in ei-
ner  der 4 Boxen angemeldet haben, probiert es mal mit dem USAGE-
Befehl. Das klappt aber nur, wenn die MyBBS-Eingabe im weltweiten
S&F hier angekommen ist:

 U @EB3EHJ     Antwort:

Total 20216 user.      bei DB0GR  ist von  20.216 User (weltweit)
                       das MyBBS bekannt.
EA3BHR EA3GFM          davon haben diese beiden das homebbs EB3EBJ
@EB3EHJ: 2 user.

Man  kann  natuerlich  auch an hier nicht aufgefuehrte Boxen eine
Nachricht schicken.




 

BYE oder ABORT oder ABBRUCH

Mit 'ABBRUCH', 'ABORT' oder 'BYE' kann man die Mailboxsitzung ab-
brechen.

Im  Gegensatz zu 'EXIT' oder 'QUIT' wird mit 'ABBRUCH' die LOGIN-
Zeit nicht neu gesetzt.




 

CHECK

Der  Befehl  'CHECK'  erlaubt  es, die Neueintraege in Info-Files
nach Datum sortiert anzuzeigen.

Ohne  Argument  zeigt  'CHECK' alle Neueintraege nach dem letzten
Login-Datum an. Ist kein Neueintrag an diesem Datum vorhanden, so
wird der letzte Neueintrag ausgegeben.

 Mit WANTBOARD und NOTBOARD kann die Check-Ausgabe beeinflusst
 werden. Siehe dazu auch  HELP WANTBOARD, HELP NOTBOARD.

Beispiele:

 C                Zeigt die Neueintraege nach dem letzten Login
 C 10             Zeigt die letzten  10  Neueintraege unter Info-
                  Files
 C 2-             Zeigt Neueintraege beginnend mit dem Vorletzten
 C -5             Zeigt die letzten 5 Neueintraege
 C 3-7            Zeigt den 3., 4., 5., 6. und 7. Eintrag
 C < DK0MAV       Zeigt alle Eintraege, die von  DK0MAV  verfasst
                  wurden
 C 2-30 < DK0MAV  Zeigt die Eintraege, die  von  DK0MAV  verfasst
                  wurden
 C < Argument     Zeigt alle Eintraege,  in  denen  das  Argument
                  vorkommt. Argument kann auch ein CALL sein

Das Suchwort kann auch mit '*' kombiniert werden.

 C < FT*757       findet: FT-757, FT 757, FT757 usw.

Mit der Option '$' wird anstatt des Datums die BULLID ausgegeben.

 C $
 C 50 $
 C < $DB0GR
 C Atari $
 

Mit der Option '+' bei CHECK werden Usermails aufgelistet. Beispiel:

 C + 100          zeigt die letzten hundert Usermails, die man selbst
                  geschrieben oder erhalten hat.
                  Als Sysop bekommt man alle Usermails angezeigt.

Unscharfe Suche: Mit

 C %50 antennen

werden Mails gesucht, die in der Titelzeile zu mindestens 50% mit dem
Suchwort uebereinstimmen. Vorsicht, so koennen sehr lange Checklisten
entstehen!
 

siehe auch CS




 

CD

Wechselt das Board. Nur aus Kompatibilitaetsgruenden zur BayBox vorhanden.

 Beispiel:

 CD ATARI        : Wechselt zu ATARI.




 

COMMENT

Diese  Funktion ist aehnlich 'REPLY', aber es wird eine Nachricht
an die RUBRIK der zuletzt gelesenen Nachricht gesandt. Handelt es
sich um eine Userrubrik, so arbeitet diese Funktion wie 'REPLY'.




 

COMP oder //COMP

Die HUFFMAN-Kompression wird ein- oder ausgeschaltet.

 Beispiel: COMP ON      Antwort: //COMP 1
           COMP OFF     Antwort: //COMP 0
 oder      //COMP ON    Antwort: //COMP 1
           //COMP OFF   Antwort: //COMP 0




 

CONVERSE

Startet  den Converse-Mode der Mailbox. Dieser Converse ist lokal
und verbindet nicht mit z.B. TNN-Converse!

Beispiele:

 CONVERSE       Startet Converse auf Kanal 0
 CONVERSE 1234  Startet Converse auf Kanal 1234

Mit  '/HELP'  im Converse werden weitere Kommandos angegeben. Mit
'/Q' wird der Converse verlassen.
User  koennen  Kanaele von 0 bis 100'000 belegen, BoardSysOps bis
200'000, SysOps bis ...




 

CS

'CS'  arbeitet  wie  'CHECK', aber die Ausgabe wird nach Rubriken
sortiert (daher der Name <C>heck <S>ortiert). Die Uebersichtlich-
keit einer langen Checkliste steigert sich dadurch betraechtlich.

Es sind alle Parameter wie auch bei 'CHECK' erlaubt.




 
 

DIRECTORY

Der Befehl 'DIR' zeigt ein Verzeichnis der in der Mailbox vorhandenen
Rubriken (= Info-Files) bzw. Rufzeichen, fuer die Nachrichten
gespeichert sind (= User-Files).
 

 Syntax: 'DIR <argument>'

Eingaben o h n e Hochkomma / Klammern, jedoch m i t Leerzeichen!
 

Wird 'DIR' ohne Argument verwendet, so wird nur das Verzeichnis der Info-
Files ausgegeben.
 

 Beispiele:

 DIR   ....:  Das  Verzeichnis der Info-Files und die Maximale-Lifetime
              wird ausgegeben;
 DIR USER  :  Das Verzeichnis der User-Files  wird  ausgegeben;
 DIR INFO  :  Wie 'DIR' aber anstatt der LIFETIME steht die Anzahl
              der Files in der jeweiligen Rubrik.
 DIR ALL   :  Wie DIR. Zusaetzlich werden die vorhandenen User-Files
              aufgelistet.
 DIR LOST  :  Zeigt die Userfiles, deren MyBBS nicht auf dem
              eigenen Boxcall steht. Das bedeutet allerdings nicht, dass
              diese Files wirklich liegengeblieben sind, es kann ja sein,
              dass sie nur noch  nicht geforwardet worden sind.




 

ERASE

Der  Befehl  'ERASE'  dient  zum Loeschen von Nachrichten. Grund-
saetzlich  koennen  nur  Nachrichten geloescht werden, die an das
eigene  Call  gerichtet sind oder die man selbst geschrieben hat.
Um die Nachrichten-Nummern zu erhalten, sollte man vorher den Be-
fehl 'LIST' benutzt haben.

 E DF3AV        Loescht alle Nachrichten, die  seit  dem  letzten
                eigenen Login fuer DF3AV eingegangen sind.
 E DF3AV 4      Loescht Nachricht Nr. 4, die  man  an  DF3AV  ge-
                schrieben hat.
 E DF3AV 4-     Loescht ab Nachricht Nr. 4 alle MSGs an DF3AV
 E DF3AV -3     Loescht alle MSGs an DF3AV bis einschl. Nr. 3
 E DF3AV 3-5    Loescht MSGs 3 bis 5
 E DP < DF3AV   Loescht alle Nachrichten in DP von DF3AV
 E DP < $GB7    Loescht alle  Nachrichten in  DP,  die in der BID
                GB7 enthalten

WICHTIG: Der Loeschbefehl wird an alle anderen Mailboxen (DP/DIE-
BOX/BCM) weitergeschickt, und das gleiche Bulletin wird in diesen
Mailboxen automatisch auch geloescht,  wenn dort das Fernloeschen
eingeschaltet ist.

Bei  aktiviertem  Passwort&Hold  der  Box  wird Fernloeschung nur
nach Einloggen mit Passwort ausgefuehrt.

Gibt  man  keine  Rubrik  an, so wird der Loeschbefehl in der zu-
letzt angegebenen Rubrik ausgefuehrt.

Die  geloeschten  Nachrichten werden erst nach einigen Tagen end-
gueltig  geloescht.  Geloeschte  persoenliche Nachrichten koennen
waehrend dieser Zeit mit 'UNERASE' wieder gerettet werden.
Fuer Informationen siehe 'UNERASE'.

Der Sysop kann selbstverstaendlich alle Nachrichten seiner Box loeschen.
Diese Loeschungen werden dann allerdings nicht an andere Boxen
weitergegeben, es sei denn, es wird der Parameter '+' an den Befehl
angehaengt: 'E MEINUNG 39 +'. Fuer gewoehnlich dies bitte unterlassen,
es sei denn, es handelt sich um strafbewehrte Einspielungen.




 

FBBMODE

Das Kommando FBBMODE schaltet zwischen zwei Check-List-Ausgaben um. Die
Eingabe von FBBMODE ON erzeugt eine Listen-Ausgabe im F6FBB-Format,
inklusive der Mail-Nummer.

Im FBBMODE kann die Mail nun mit: R <message_number> gelesen werden.
Die normale READ-Syntax funktioniert ebenfalls mit: R <BOARD> <Number>.

Hinweis: FBBMODE ON aendert nicht die moeglichen Befehle der DPBOX (ausser
dem READ-Befehl). Es ist _nicht_ geplant, den gesamten Befehlssatz der
F6FBB-Box zu uebernehmen. FBBMODE wurde nur implementiert, um die Message-
List-Broadcast Funktion zu testen.

Beispiel:

FBBMODE ON
FBBMODE OFF




 

FILESERVER

Das Kommando FILESERVER startet den eingebauten Fileserver von DPBOX.

Der Fileserver hat seinen eigenen Kommando-Satz. Er muss mit QUIT oder
EXIT verlassen werden, um wieder die normalen Mailbox-Kommandos anwenden
zu koennen.

Mit HELP im Fileserver-Modus bekommt man diese Befehlserlaeuterung:

Die File-Server - Kommandos:
? und HELP           - dieser Text
DIR und LS und LS -l - zeigt Inhaltsverzeichnis
LIST                 - zeigt Inhaltsverzeichnis mit Beschreibung
CD                   - Verzeichnis wechseln
TYPE                 - Textdatei lesen (mit Seitenstops)
READ und WRITE       - Textdatei lesen oder schreiben
GET und PUT          - Textdatei lesen oder schreiben
BGET und BPUT        - Binaerdatei im AutoBIN - Modus lesen oder schreiben
YGET und YPUT        - Binaerdatei im Yapp - Modus lesen oder schreiben
EXIT, BYE und QUIT   - zurueck zum Mailbox-Modus

Beispiele:
CD /linux/packet     - wechselt zum Verzeichnis /linux/packet
CD .. / CD.          - geht ein Verzeichnis zurueck
DIR *.zip -DATE      - zeigt alle Dateien mit *.zip nach Datum sortiert
DIR -NAME            - zeigt das Verzeichnis nach Namen sortiert (default)
LS -SIZE             - Kurzanzeige des Verzeichnisses, nach Groesse sortiert
LIST                 - zeigt das Inhaltsverzeichnis mit Inhaltsbeschreibung
YGET test.zip        - liest test.zip im YAPP-Modus aus
BGET 4               - liest Datei 4 im aktuellen Verzeichnis als AutoBIN aus
BPUT test.lzh        - schreibt eine neue Datei test.lzh in AutoBIN - Modus

Das Auslesen im 7Plus-Modus ist je nach Einstellungen der Mailbox mit
dem externen Befehl 7GET moeglich.

Beachte: Unix unterscheidet zwischen GROSS- und Kleinschreibung in Dateinamen!
Verzeichnisse werden mit '/' getrennt, nicht mit '\' wie bei DOS etc.
Namen duerfen laenger als 8+3 sein, z.B. "dpbox-4.17-source.tar.gz"
Alle Kommandos koennen abgekuerzt werden, z.B. BG fuer BGET, L fuer LIST.

Sysop - Kommandos:
MD und MKDIR         - neues Verzeichnis anlegen
CP und COPY          - Datei(en) kopieren
MV und MOVE          - Datei(en) verschieben/umbenennen
RM und DEL, E        - Datei(en) loeschen
RD und RMDIR         - (leeres) Verzeichnis entfernen
INDEX                - neue Verzeichnis-Info schreiben
 
 

Falls vom Sysop dieser Box so vorgesehen, wird das /newbin/ - Verzeichnis
des Servers mit automatisch zusammengesammelten und dekodierten 7plus-
Files aus dem normalen S&F der Box gefuellt.

Benutzer koennen Dateien in das /incoming/ - Verzeichnis ablegen. Bitte
senden Sie nach einem Upload eine kurze Nachricht an den Sysop, damit ihre
Einspielung an einen geeigneten Platz kopiert werden kann.

Beachte: Wenn man das LIST - Kommando anstelle von DIR oder LS benutzt,
bekommt man eine kurze Dateibeschreibung zu jedem Eintrag (falls vorhanden).

Dateien im Fileserver werden nicht geforwardet.




 

FTR

Volltextsuche (Full Text Retrieval).

Dieser Userbefehl erlaubt Datenbankanfragen: einfach eines oder mehrere Such-
woerter an den Befehl anhaengen. Mails, die alle gesuchten Woerter enthalten,
werden angezeigt, ein "-" vor dem Begriff bewirkt, dass nur Mails angegeben
werden, wo die anderen Begriffe, jedoch nicht dieser enthalten ist.

Beispiel: "FTR dpbox update"

Es werden alle Mails herausgesucht, die die Woerter "dpbox" and "update"
enthalten. Gross- und Kleinschreibung werden nicht unterschieden, Umlaute
automatisch gewandelt (Schreibweise ae, oe, ue).

Jedes angehaengte Wort wird in einer Datenbank gesucht, die der sog. Crawler
(Sysop-Befehl CRAWL) anlegt und im Hintergrund staendig aktualisiert.
Mehrere angehaengte Begriffe werden bei der Suche mit UND verknuepft.

Das Suchergebnis von FTR wird im Check-Format ausgegeben. Die Checkliste
enthaelt alle Mails, die die gesuchten Woerter enthalten.

Achtung:

7plus- und Binaermails werden NICHT indiziert und daher bei der
Suche mit FTR nicht beruecksichtigt.




 

HEADER

Dieser Befehl ist aehnlich dem READ-Befehl. Der Kopf einer Nachricht wird
ausgegeben, aber nicht ihr Inhalt. Mit der Option + werden die
alle R:-Zeilen vollstaendig angezeigt.

Alle Optionen des READ-Befehls koennen angewendet werden.




 

HELP

Mit dem Befehl 'HELP' werden entsprechend der eingestellten Spra-
che  Hilfen  ausgegeben. Mit 'HELP' bekommt man einen allgemeinen
Hilfstext,  mit 'HELP <Befehl>' gibt es eine Erlaeuterung zu <Be-
fehl>.

Beispiel: 'H DIR' gibt eine Erklaerung des Befehls 'DIRECTORY'.




 

LANGUAGES

Alle verfuegbaren Sprachen der Mailbox werden aufgelistet.




 

LIST

Der Befehl 'LIST' listet alle in einer Rubrik gespeicherten Nach-
richten  auf. Ausgegeben werden Absender, Datum, Laenge und Titel
der Nachricht.

Syntax: 'LIST <rubrik> [<argument>]'

So erscheint z.B. nach der Eingabe von 'L DL1BHO' folgende Liste:

Nr Call   Datum    Zeit   Bytes  Titel

 1 DL8BBO 26.10.86 17:25    123  *HALLO REINER
 2 DL8SS  27.10.86 08:55   1240  .BESUCH
 3 DF3AV  27.10.86 12:33   1750  +TESTFILE

Hierbei wird angezeigt ob die Mails 'ungelesen  ' -> *
                                    'gelesen    ' -> .
                                    'beantwortet' -> +
sind.

Anhand  dieser  Liste  ist es dann leichter moeglich, gezielt mit
z.B. 'R DL1BHO 1' die Meldung Nr.1 zu lesen oder mit 'E DL1BHO 2'
die Meldung Nr. 2 zu loeschen.

'LIST'  kann  auch mit einem Argument benutzt werden, um nur Aus-
schnitte der gesamten Rubrik aufzulisten.

Beispiele:

  L               listet alle neuen Nachrichten der aktuellen Rubrik
  L DL1BHO        listet alle neuen Nachrichten an DL1BHO
  L DL1BHO 4      listet Nachricht Nr. 4 an DL1BHO
  L DL1BHO 4-     listet ab Nachricht Nr. 4 alle MSGs an DL1BHO
  L DL1BHO -3     listet alle MSGs an DL1BHO bis einschl. Nr. 3
  L DL1BHO 3-5    listet MSGs Nr. 3 bis Nr. 5 an DL1BHO
  L DL1BHO +3     listet die neuesten drei Nachrichten an DL1BHO
  L ATARI 1- +    listet ab Nachricht Nr. 1 alles aus ATARI mit An-
                  gabe der Lifetime und Packrate des Files
  L DG9FDA 30- :  listet ab Nachricht Nr.30 alle MSGs an DG9FDA mit
                  Angabe des S&F-Status und, vielleicht interessan-
                  ter, der Auslesecalls/anzahl

 Beispiel: 'L ATARI 1-5 +'

Info-File: ATARI
  Nr. Von    @BBS   #LT Datum    Bytes Pack Betreff

    1 DH4DAI ALLE    45 02.06.93  1324  63% Fehler bei Convdata
    2 DH4DAI ALLE    42 02.06.93 10204  98% CONVDATA.P01/2
    3 DH4DAI ALLE    42 02.06.93  5213  97% CONVDATA.P02/2
    4 DH4DAI ALLE    41 02.06.93 13129 100% CONVDATA.LZH
    5 DL8HBS ALLE    60 03.06.93  1947 100% DP: Tips zur v3.14
 

Wie beim 'CHECK'-Befehl kann '$' als Option verwendet werden:

 L ATARI 1- $

Anstatt des Datums wird dann die BULLID mit ausgegeben.

Wird  keine Rubrik angegeben, dann wird die letzte verwendete Ru-
brik benutzt.

Stichwortsuche:

An den Listbefehl kann ein Suchbegriff angehaengt werden. Es werden
dann nur Mails gelistet, die im Absendercall oder Titel die gesuchten
Zeichen enthalten. Dabei ist auch eine unscharfe Suche ("fuzzy search")
moeglich (im Test).

 Beispiele:

 L IBM < cpu               Listet IBM-Mails mit 'cpu' im Titel oder Call
 LIST PROPAG %60 sporadik  Listet alle Mails in PROPAG mit einem Begriff
                           im Titel, der zu mindestens 60 % mit 'sporadik'
                           uebereinstimmt.
 




 

LOGINTIME

Zeigt  das Datum der letzten Verbindung an. Mit 'LOG 17.04.' wird
das Login-Datum auf den 17.04. des aktuellen Jahres 00:00 Uhr ge-
setzt.  'LOG 17.04.93' setzt das Login-Datum auf diesen Tag 00:00
Uhr.  Alle nach dem festgelegten Login-Datum eingetroffenen Nach-
richten gelten als neue Nachrichten.




 

MAILBEACON

Mit diesem Kommando legt man fest, ob das eigene Rufzeichen in einer
Mailbake der Mailbox erscheinen soll, wenn neue Nachrichten vorliegen.

Beispiel:

 MAILBEACON ON       eigenes Rufzeichen soll erscheinen
 MAILBEACON OFF      eigenes Rufzeichen soll nicht erscheinen

Voreinstellung ist MAILBEACON ON.

Abfragen kann man die aktuelle Einstellung mit

 MAILBEACON          es wird die momentane Einstellung angezeigt.




 

MD2 und MD5

MD2 startet das Password-Login mit MD2-Verschluesselung.

Es wird der "RSA Data Security, Inc. MD2 Message Digest Algorithm" verwendet.

Wenn man ein Passwort mit dem PASSWORD-Befehl eingegeben hat, dann erzeugt
der Befehl MD2 einen Zufalls-Prompt der DPBOX. Der Prompt wird etwa so
aussehen:

DB0XYZ> [12345abcdef]

Das Terminal muss mit 16 Hex-Werten (max. 32 Zeichen) antworten, die durch
Anwendung des MD2-Algorithmus auf die 10 zufaellig erzeugten Buchstaben
und den Passwort-String berechnet werden.

MD5 funktioniert analog zu MD2, aber es wird der "RSA Data Security, Inc. MD2
Message Digest Algorithm" verwendet.

8Die Password-Verfahren MD2 und MD5 sind die sichersten der vier moeglichen
Verfahren, welche in der DPbox verwendet werden (PRIV, SYS, MD2, MD5),
sie werden aber von den wenigsten Terminal-Programmen unterstuetzt.

Sollte Ihr Terminal-Programm dies nicht unterstuetzen, sollte das
SYS-Verfahren verwendet werden (siehe HELP SYS und HELP PASSWORD)
oder ein externes Programm wie DPMD5 benutzt werden (siehe Rubrik DPTNT).
 

Bei DB0LJ besteht die Möglichkeit diverse Passworte per Email automatisch einzurichten.

Diese Möglichkeit besteht derzeit für die Dienste

Als Box-Passwort kann nur das MD2-/MD5-/Baycom-Passwort auf diesem Weg konfiguriert
werden, das 1420Bytes-DieBox-Passwort kann so nicht eingerichtet oder geloescht werden.

Der Username im Absender der Konfigurations-EMail muss das Call sein, fuer das das
Passwort eingerichtet werden soll, moegliche Absender fuer mein Call sind, z.B.:

dl5di@darc.de,
dl5di@qsl.de,
dl5di@db0lj.de
Es funktioniert nicht auf dem Packet-Weg !
Und so wird s gemacht:

EMail schreiben an eine der folgenden Adressen

passwort@db0lj.de
passwort@db0lj.ampr.org
passwort@prgm.org/db0lj
oder fuer die internationalen User auch
password@db0lj.de
password@db0lj.ampr.org
password@prgm.org/db0lj
Im Titel/Subject den gewünschten Dienst angeben, dahinter einen Doppelpunkt und dann das Passwort.
Der Inhalt der Mail ist egal, es wird nur Titelzeile ausgewertet.
 

Mögliche Eingaben fuer den Dienst (wahlweise):

Das Passwort ist beim DX-Cluster auf 8 Stellen begrenzt, bei APOP und dem MD5- oder/Baycom-
Verfahren für die Convers-Server entsprechend länger.
Es darf keine Leerzeichen oder Sonderzeichen enthalten und ist case-sensitiv ! (Gross/Kleinschrift beachten !!)
Zum Ändern oder Löschen eines vorhandenen Passworteintrags muss das alte Passwort ebenfalls angegeben werden.
Bei leerem neuen Passwortfeld und übereinstimmendem alten Passwort wird der vorhandener Eintrag gelöscht.
 

Beispiele für Titelzeilen der Mail:

allgemeine Form:
<dienst>:<passwort>
 Ändern eines vorhandenen Eintrags: allgemeine Form:
<dienst>:<neues passwort>:<altes passwort>


Löschen eines Eintrags:

allgemeine Form:
<dienst>:<neues passwort>:<altes passwort>
jedoch mit leerem neuen Passwort, also:
<dienst>::<altes passwort>
Wird als Dienst "help" eingegeben, wird dieser Text per EMail zugeschickt.
 

Die Abarbeitung des Befehls kann bis zu 30 Minuten dauern.

Abschliessend sei darauf hingewiesen, dass der Passwortschutz eine Option
ist, um Callmissbrauch einzuschraenken.
Alle Dienste sind auch ohne Passwort frei nutzbar (POP3 statt APOP).




 

MD2SF und MD5SF

Der Befehl MD2SF aktiviert den MD2 Password-Schutz fuer S&F-Verbindungen.

Es wird der "RSA Data Security, Inc. MD2 Message Digest Algorithm." verwendet.

Will ein User das MD2-Verfahren fuer den User-SF verwenden und nicht
eines der anderen, so gibt er folgendes ein:

MD2SF ON

Es wird nun MD2 benutzt.

Ein Sysop aendert den MD2SF-Eintrag fuer SF-Stationen mit:

MD2SF DB0XYZ ON

Der Login-Prompt von DPBOX im S&F aendert sich nun in:

[DP-5.00-AB1D1FHMR$] [12345abcdef]

Der Algorithmus wurde schon beim MD2-Befehl beschrieben.
Die Logon-Antwort des connectenden Forward-Partners sieht so aus:

[XYZ-1.00-XYZ$] 1a2b3c4d5e6f1a2b3c4d5e6f1a2b3c4d

(das Ergebnis der MD2-Verschluesselung).

Zum Wechsel auf das MD5-Verfahren gibt man MD5SF statt MD2SF ein.




 

MSG

Mit  'MSG  CALL  <Text>' kann man einen User einen Text uebermit-
teln. Statt CALL kann auch der Boxkanal angegeben werden.

Anstelle des Calls kann auch die aktuelle Portnummer des Users
angegeben werden. Man erhaelt sie mit dem USAGE-Befehl und kann so
etwas schneller eine MSG verschicken.

 Beispiel:

 MSG 20 Moin Joachim, DPbox 5.07 tut UFB!

Hier besteht aber die "Gefahr", dass die Mail den gewuenschten User
nicht mehr erreicht, weil dieser zwischenzeitlich ausgeloggt ist.
Ein neu eingeloggter User bekommt dann diese Mitteilung.

Ist der User gerade am Senden eines Textes oder mit umfangreichem
Auslesen beschaeftigt, dann wechselt die Bestaetigung fuer dieses
Kommando von "MSG OK FOR ..." auf "DELAYED MSG OK FOR ...", um
anzuzeigen, dass der Adressat nicht sofort antworten kann.

Beginnt  der  Text mit einem '&', und geht der Text an das eigene
Call,  dann  bekommt man keine Bestaetigung (brauchen wohl einige
Mailboxmelker...).




 

MYBBS oder SETUSR

Mit  diesem Befehl wird der Mailbox diejenige Mailbox mitgeteilt,
an die man die an das eigene Rufzeichen adressierten Nachrichten
weitergeleitet wissen moechte.

Syntax: 'MY DK0MAV'     das Call DK0MAV wird gespeichert.

Werden  Nachrichten  an  das eigene  Call abgelegt, so werden sie
automatisch  in  die Store & Forward-Liste eingetragen und an die
per MYBBS gespeicherte Box geforwarded.

Erst nach einmaliger Benutzung des MYBBS-Befehls wird die Auffor-
derung  beim Login zur Benutzung dieses Befehls unterdrueckt, da-
her  sollte  man  den  Befehl auch benutzen, wenn dies die lokale
Mailbox ist.

Die  dpbox  fordert den Benutzer alle drei Monate zu einer Neuan-
gabe  der  Heimatmailbox auf. Dies ist notwendig, um die Informa-
tionen im Netz auf dem selben Stand zu halten. Es kommen staendig
neue  Mailboxen hinzu, die ansonsten Ihr MYBBS nicht kennen wuer-
den.

ACHTUNG!
Das  eingegebene Rufzeichen der Heimatmailbox wird automatisch an
alle anderen Mailboxen uebertragen (weltweit!). Der zeitlich neu-
este Eintrag bleibt dann auf saemtlichen Mailboxen bestehen.

Mit  der Option '-' kann das Weiterleiten an andere Boxen verhin-
dert werden. Dies ist im Normalfall aber NICHT sinnvoll!

'MY DL8HBS -'

 *****************************************************************
 ***                                                           ***
 *** WICHTIG !! Es wird immer wieder das EIGENE Rufzeichen als ***
 *** MyBBS angegeben. Dies ist NICHT richtig. Da Ihr keine     ***
 *** Mailbox seid, die im Netz bekannt ist, sind Eure Mails    ***
 *** unzustellbar. Daher nur Mailbox-Calls verwenden!! Danke!  ***
 ***                                                           ***
 *****************************************************************




 

NAME

Mit diesem Kommando kann der eigene Name der Mailbox mitgeteilt werden.

Erst nach einmaliger Benutzung des NAME-Befehls wird die Aufforderung
beim Login zur Benutzung dieses Befehls unterdrueckt.

 Syntax:
        N <CR>  : Der Name wird interaktiv angefordert und anschliessend
                  gespeichert.

        N Erwin : der Name Erwin wird sofort gespeichert.
 

Die Laenge des einzugebenden Namens ist nicht begrenzt, er kann auch aus
mehreren Worten bestehen.

Als Sysop kann man mit 'NA DL8HBS Joachim' fuer den Benutzer DL8HBS den
Namen auf 'Joachim' setzen.




 

NEXT

Mit  NEXT  kann man den jeweils auf den letzten gelesenen Eintrag
folgenden lesen.




 

NOTBOARD

Dieser Befehl bewirkt, dass die Box beim 'CHECK'-Befehl die ange-
gebenen  Rubriken  nicht  mit ausgibt. z.B. wollen Sie die Boards
WINDOWS und SOFTWARE nicht sehen:

'NOTBOARD WINDOWS,SOFTWARE'     (getrennt  mit Komma ohne Leer-
                                zeichen!)

Durch  die  Eingabe  des Befehls ohne Angabe von Rubriknamen wird
die Auswahl geloescht.

Sollten  alle anzugebenen Bretter nicht in eine Eingabezeile pas-
sen, kann man den Befehl mehrmals anwenden, jede neue Angabe wird
den bereits bestehenden hinzugefuegt.

Mit 'U <CALL>' kann man sich die aktuelle Einstellung zeigen lassen.

Das  Gegenteil zu diesem Befehl ist 'WANTBOARD' (siehe unter die-
sem). Die maximale Anzahl der Zeichen ist auf 997 begrenzt.




 

PASSWORD

Mit  diesem  Befehl  vereinbart man ein Password, auf welches bei
der SYSTEM-Routine zurueckgegriffen wird.

 Beispiel:

 PASS merg78239fckaklakasfEJHGh235jwegu23f4zogfwJHG

Das Passwort muss allerdings mindestens 21  Buchstaben lang sein,
um aktiviert zu werden.

Mit  der  Eingabe von 'PASSWORD' ohne weitere Angaben loescht man
sein Passwort, der Passwortschutz ist dann aufgehoben. Natuerlich
kann man das Passwort erst loeschen, nachdem man sich unter Pass-
wortschutz eingeloggt hat.

Um  die Eingabe des Passwortes zu verschleiern, kann es in mehre-
ren  Schritten  eingeben werden, z.B. an verschiedenen Tagen oder
ueber  verschiedene  Digipeater. Jede auf 'PASS' folgende Eingabe
wird  an  den bereits uebermittelten Teil angehaengt. Die Eingabe
soll  nicht laenger als 80 Zeichen sein. Nach Empfang von 21 Zei-
chen ist das Passwort aktiv.

Nach  Aktivierung  besteht  fuer  das eigene Rufzeichen Passwort-
schutz, Nachrichten koennen nun erst gesendet oder geloescht wer-
den nach einem erfolgreichen Einloggen mit Passwortschutz.

Beachten Sie bitte, dass Nachrichten, die von Usern ohne Passwort
eingegeben werden, fuer die definierte Zeit HOLD-DELAY angehalten
werden. In dieser Zeit hat der SysOp die  Moeglichkeit, die Nach-
richten zu kontrollieren.
 

Zur Berechnung der Passwort-Antwort seitens des Benutzers siehe
HELP SYSTEM, HELP MD2 und HELP MD5.
 

Bei DB0LJ besteht die Möglichkeit diverse Passworte per Email automatisch einzurichten.

Diese Möglichkeit besteht derzeit für die Dienste

Als Box-Passwort kann nur das MD2-/MD5-/Baycom-Passwort auf diesem Weg konfiguriert
werden, das 1420Bytes-DieBox-Passwort kann so nicht eingerichtet oder geloescht werden.

Der Username im Absender der Konfigurations-EMail muss das Call sein, fuer das das
Passwort eingerichtet werden soll, moegliche Absender fuer mein Call sind, z.B.:

dl5di@darc.de,
dl5di@qsl.de,
dl5di@db0lj.de
Es funktioniert nicht auf dem Packet-Weg !
Und so wird s gemacht:

EMail schreiben an eine der folgenden Adressen

passwort@db0lj.de
passwort@db0lj.ampr.org
passwort@prgm.org/db0lj
oder fuer die internationalen User auch
password@db0lj.de
password@db0lj.ampr.org
password@prgm.org/db0lj
Im Titel/Subject den gewünschten Dienst angeben, dahinter einen Doppelpunkt und dann das Passwort.
Der Inhalt der Mail ist egal, es wird nur Titelzeile ausgewertet.
 

Mögliche Eingaben fuer den Dienst (wahlweise):

Das Passwort ist beim DX-Cluster auf 8 Stellen begrenzt, bei APOP und dem MD5- oder/Baycom-
Verfahren für die Convers-Server entsprechend länger.
Es darf keine Leerzeichen oder Sonderzeichen enthalten und ist case-sensitiv ! (Gross/Kleinschrift beachten !!)
Zum Ändern oder Löschen eines vorhandenen Passworteintrags muss das alte Passwort ebenfalls angegeben werden.
Bei leerem neuen Passwortfeld und übereinstimmendem alten Passwort wird der vorhandener Eintrag gelöscht.
 

Beispiele für Titelzeilen der Mail:

allgemeine Form:
<dienst>:<passwort>
 Ändern eines vorhandenen Eintrags: allgemeine Form:
<dienst>:<neues passwort>:<altes passwort>


Löschen eines Eintrags:

allgemeine Form:
<dienst>:<neues passwort>:<altes passwort>
jedoch mit leerem neuen Passwort, also:
<dienst>::<altes passwort>
Wird als Dienst "help" eingegeben, wird dieser Text per EMail zugeschickt.
 

Die Abarbeitung des Befehls kann bis zu 30 Minuten dauern.

Abschliessend sei darauf hingewiesen, dass der Passwortschutz eine Option
ist, um Callmissbrauch einzuschraenken.
Alle Dienste sind auch ohne Passwort frei nutzbar (POP3 statt APOP).




 

PREFIX

Suche nach Prefix-Bereichen, Entfernungs-Berechnungen, Richtung eines
Calls/Prefixes, Stations-Informationen zu automatisch arbeitenden
Stationen, welche im File DIGIMAP.STN gefunden werden.

   Syntax: PREFIX <CALL|PREFIX> [<own WWLOC>]

 Wird ein Call in der Datei DIGIMAP.STN (sofern installiert)
 gefunden, so erhaelt man zusaetzliche Informationen zu der Station
 (aehnlich STNINFO). Es wird daher auf den gleichen Datenbestand
 wie bei Digiinfo/STNINFO zugegriffen.

  z.B.  pref hb9eas   : Gibt alle bekannten Informationen zum Digi
                        HB9EAS aus.
        pref oe9      : Ausgabe des Prefix-Area, Continent, WAZ-Zone, ITU




 

PRIV

Password Login Kommando. Ein Passwort, das mit dem Befehl PWGEN erzeugt
wurde (1620 Zufallszeichen), wird mit den 4 Zeichen verglichen, die
dem Befehl PRIV folgen. Das komplette Passwort muss in box/sf/<call>.pwd
gespeichert sein. Achtung: eine solche Einstellung kann nur der Sysop
vornehmen.

Die 4 Zeichen muessen von Ihrem User-Terminal aus dem aktuellen Login-
Datum berechnet werden. Diese Information wird aus dem Connect-Text
der Box entnommen und setzt spezielle Terminal-Programme voraus. Der
Algorithmus zur Berechnung ist der gleiche wie beim DieBox-Passwort.
Terminal-Programme wie DP, TNT, GP, THP, WINGT, SP, ... koennen
verwendet werden.

Nach einem korrekten Login erhaelt der Benutzer den Status, wie er
mit der Einstellung in PWMODE festgelegt ist.

Wenn Sie Probleme haben, diese Passwortroutine zu verwenden, dann koennen
Sie auch das SYSTEM-Kommando benutzen. Das Passwort wird dort mit
PASSWORD eingegeben. Die erreichbare Privilegierung ist die gleiche.

Grundsaetzlich ist der PRIV-Login etwas einfacher und schneller als der
SYS-Login, aber der SYS-Login ist etwas sicherer, da dort die Antwort
in einem Zufalls-String versteckt werden kann.

Benutzer sollten typischerweise diesen Passwortschutz nicht waeh-
len, sondern die Befehle PASSWORD zusammen mit SYSTEM, MD2 oder MD5.




 

QTHLOC

Berechnet Position, Entfernung zweier Locators zueinander, Richtung
des WW-Locators.

 QTHLOC <WW-LOC1> [<WW-LOC2>]

 Beispiel:  QTH jn48fb jn49fb




 

QUIT oder EXIT

Mit QUIT oder EXIT kann die Verbindung zur Mailbox beendet werden.

Das kann auch einfach mit dem Abbrechen der Verbindung geschehen,
allerdings hat QUIT zwei Vorteile:

 1. bei QUIT erhaelt man noch eine Schlussnachricht

 2. bei QUIT wird das letzte Login-Datum gesetzt. Disconnected man
    nur, erhaelt man als letztes Login-Datum das Datum der Sitzung,
    bei der man zuletzt Quit eingegeben hat. Das kann besonders
    sinnvoll fuer die Befehle sein, die sich auf das letzte Login-Datum
    beziehen.
 

Wuenscht man keine Aktualisierung des Login-Datums, ABBRUCH oder
BYE eingeben.

Benutzer  sollten  ueblicherweise  eine Mailboxsitzung mit 'QUIT'
beenden.




 

READ

Der  Befehl 'READ' dient zum Auslesen von Nachrichten. Es koennen
auch  ganze Bloecke mehrerer aufeinanderfolgender Nachrichten ei-
ner Rubrik ausgelesen werden. Die fuer das Auslesen als  Argument
anzugebende   Nachrichtennummer  erhaelt  man  durch  den  Befehl
'LIST'.

Syntax: READ [<rubrik>] [<argument>]

Beispiele:

 R DF3AV           Auslesen  aller neuen Eintraege fuer DF3AV
 R ALLE 3          Auslesen des Eintrages Nr. 3, Rubrik ALLE
 R DF3AV -3        Auslesen der Eintraege 1 - 3 fuer DF3AV
 R TNC2 4-         Auslesen ab Eintrag Nr. 4 der Rubrik TNC2
 R DF3AV 2-4       Auslesen der Eintraege 2 - 4 fuer DF3AV
 R ATARI < DL8HBS  Auslesen aller Eintraege unter Atari, die von
                   DL8HBS verfasst wurden;
 R ATARI < DP      Auslesen aller Eintraege unter Atari, die im
                   Titel das Stichwort "DP" haben;
 R ATARI < $DB0GR  Auslesen  aller  Eintraege unter Atari, deren
                   BID "DB0GR" enthaelt.

Das  Stichwort  darf,  wie  auch beim 'CHECK'- und 'LIST'-Befehl,
den Joker '*' enthalten. Ein '*' ersetzt eine beliebige Folge von
Zeichen. Beispiel:

 R YAESU < FT*757

liest  alle  Eintraege  der  Rubrik  YAESU,  in  deren Titel z.B.
FT757, FT-757 FT 757 vorkommt.

Wird  keine  Rubrik  angegeben, dann wird die  zuletzt angegebene
Rubrik ausgelesen.

Bei  diesen  Anwendungen des READ-Kommandos werden nur verkuerzte
Store & Forward-Header ausgegeben. Um wieder die volle Laenge der
Header zu erreichen, ist dem jeweiligen READ-Kommando ein '+' zu-
zufuegen, z.B.

 READ DF3AV 2-11 +

Sysops koenen die Option : verwenden. Damit werden im Mail-Header
alle Rufzeichen angegeben, die diese Nachricht gelesen haben.




 

READLOCK

 

 
 
 
 
 

READLOCK kennt fuenf unterschiedliche Parameter:

 READLOCK 0  Jeder darf die Userfiles des Users, der dieses Kommando
             angewendet hat, lesen.

 READLOCK 1  Nur Absender oder Empfaenger duerfen die Files des Users lesen,
             bis er selber das File einmal gelesen hat (und nicht geloescht
             hat, denn das ist der tiefere Hintergrund des Kommandos)

 READLOCK 2  Nur Absender oder Empfaenger duerfen die Files des Users lesen,
             egal wie oft derselbe seine Mails schon gelesen hat.

 READLOCK 3  Nur Absender oder Empfaenger duerfen die Files des Users lesen,
             bis er selber das File einmal gelesen hat und der Ausleser
             mit Passwort eingeloggt ist.

 READLOCK 4  Nur Absender oder Empfaenger duerfen die Files des Users lesen,
             egal wie oft derselbe seine Mails schon gelesen hat. Der
             Ausleser muss mit Passwort eingeloggt sein.




 

REPLY

Hiermit  koennen  Sie  direkt  auf die zuletzt gelesene Nachricht
antworten.  Der  Titel  ist dann RE:<Originaltitel>, Ziel ist der
Absender der Nachricht.

Alternativ kann auch eine Nachricht angegeben werden, auf die an-
stelle der zuletzt gelesenen geantwortet werden soll, z.B.

'REPLY ATARI 17'

Die Zieladresse (@BBS) wird zuerst in dem DP-internen MYBBS-Spei-
cher  gesucht. Erst wenn dort kein Eintrag fuer das Rufzeichen zu
finden  ist,  wird der letzte Eintrag im Mailheader der gelesenen
Nachricht verwendet.




 

SELECTION

Dieser Befehl ist fuer geuebte User oder Sysops.. hi.

SELECTION setzt voruebergehend eine interne Variable, die die Ausgabe
bei den Befehlen LIST und CHECK steuert. Moegliche Optionen sind:

 SFWAIT         wartet auf Forward
 PROPOSED       wurde vorgeschlagen, aber noch nicht bestaetigt
 SFRX           wurde im Forward empfangen
 SFTX           wurde mindestens einmal im Forward gesendet
 SFERR          konnte nicht sauber geforwardet werden
 SFNOFOUND      wegen fehlender Routing-Information nicht geforwardet
 CUT            wurde im Monitormitschnitt empfangen
 MINE           wurde lokal in der Box aufgegeben
 BROADCAST      wurde bereits einmal im Broadcast gesendet
 BROADCAST_RX   wurde im Broadcast empfangen
 OWNHOLD        wird lokal als Kopie zurueckgehalten nach Forward
 LOCALHOLD      steht im HOLD und stammt von einem lokalen User
 SFHOLD         steht im HOLD, wurde im Forward empfangen
 REJECTED       wurde durch die Forward-Box zurueckgewiesen
 DOUBLE         wurde unlogischerweise als schon bekannt im Forward abgelehnt
 OUTDATED       aelter als das max. Alter (Default 30 Tage) eingehender Mails
 UNDEF          geht an eine undefinierte Zielrubrik
 HIDDEN         ist geloescht

 SELECTION SFWAIT

 gibt nur Nachrichten aus, die noch auf Vermittlung im SF warten.

 SELECT SFWAIT SFERR

 gibt nur Nachrichten aus, die auf Vermittlung im SF warten und solche,
 bei denen eine Forward-Fehler aufgetreten ist.

 SELECT BROAD

 waehlt BROADCAST und BROADCAST_RX (es sind also auch Namensabkuerzungen
 erlaubt)

 SELECT

 ohne Parameter schaltet die Funktionen von SELECTION aus.




 

SEND

Mit  dem  Befehl 'SEND' werden Nachrichten in der Mailbox gespei-
chert  und  ggf. weitergeschickt. Die Mailbox erkennt automatisch
den  Unterschied  zwischen  persoenlichen Nachrichten (USER-Teil)
und Bulletins  in  Rubriken (INFO-Teil), und es ist deshalb keine
zusaetzliche Eingabe notwendig. Man kann aber, wenn man will, die
interne  Unterscheidung  durch die Box unterdruecken mit der aus-
druecklichen  Angabe  durch  'SB' (send bulletin) oder 'SP' (send
private) anstelle 'SEND'.

Syntax: SEND [<Call|Rubrik>] [<@BBS>] [<$BID>] [<#Lifetime>] [<Titel>]

Die  $BID-,  #Lifetime-,  <Sender- und @BBS-Felder sind optional.
Bei fehlenden Angaben wird @BBS  wird  auf das Rufzeichen  dieser
Mailbox  gesetzt  (die  Nachricht wird nicht geforwardet),  $BID
(Bulletin/Message ID) wird automatisch erzeugt,  #Lifetime  wird
auf 0  (unendlich)  gesetzt.  Ist der Empfaenger  ein Rufzeichen,
dann schaut die Box in den MYBBS-Informationen nach, um die Ziel-
Mailbox zu ermitteln.

Nachrichten koennen an ein bestimmtes Rufzeichen oder an eine Ru-
brik  der Mailbox gerichtet werden. Ferner kann angegeben werden,
ob und wohin die Nachricht automatisch weitergeleitet werden soll
(Verfahren  STORE & FORWARD). Jede Nachricht muss mit einem Titel
gekennzeichnet  werden,  dessen Laenge  80 Zeichen  nicht  ueber-
schreiten  darf.  Wird der Titel bei der Eingabe des SEND-Befehls
nicht mit angegeben, so fordert ihn die Box anschliessend an. Die
Nachricht  muss  mit 'CTRL-Z' oder der Zeichenkette '***END' oder
'NNNN' abgeschlossen werden.  Diese Zeichen koennen an beliebiger
Stelle  in  der Zeile stehen (aber alles was dahinter steht, wird
ignoriert).  Ein  Abschluss  kann  auch mit '/EX' am Anfang einer
Zeile erfolgen. Die Mailbox bestaetigt daraufhin die erfolgreiche
Abspeicherung. Die Eingabe kann mit 'CTRL-X' abgebrochen werden.

Beispiele:

 S DF3AV             Nachricht  an  DF3AV, der Titel wird automa-
                     tisch angefordert.  Ist  das  Rufzeichen  im
                     Userverzeichnis mit eine anderen Heimatmail-
                     box  eingetragen,  erfolgt automatische Wei-
                     terleitung an diese Box.
                     Ist  keine  Heimatmailbox  bekannt, wird die
                     Mailbox die Annahme der Nachricht verweigern.
                     In  diesem  Fall  kann  man, sofern man eine
                     gueltige  Heimatmailbox des Empfaengers  von
                     diesem  mitgeteilt  bekommen  hat,  diese im
                     SEND-Befehl mit angeben:

 S DF3AV @ DK0MAV    Nachricht an DF3AV mit S&F-Weiterleitung  an
                     die Box DK0MAV,  der Titel  wird automatisch
                     angefordert.

 S DF3AY MITTEILUNG  Nachricht an DF3AY mit dem Titel MITTEILUNG.

 S AMSAT             Nachricht fuer die Rubrik AMSAT,  keine Wei-
                     terleitung  an  andere  Mailboxen, der Titel
                     wird automatisch angefordert.

 S SOLAR BEDINGUNGEN Nachricht  fuer die  Rubrik  SOLAR  mit dem
                     Titel BEDINGUNGEN

 S DIGI @ DB0BQ      Nachricht fuer die Rubrik  DIGI,  Weiterlei-
                     tung nur an DB0BQ,  der Titel wird automati-
                     sch angefordert.

 S BBS @ DL          Nachricht fuer die Rubrik  BBS,  S&F-Weiter-
                     leitung nur  an alle deutschsprachigen Mail-
                     boxen  (DL/HB9/OE),  der  Titel wird automa-
                     tisch angefordert.

 S IARU @ EU         Nachricht fuer die Rubrik IARU,  S&F-Weiter-
                     leitung  an  alle  Mailboxen  in Europa, der
                     Titel wird automatisch angefordert.
                     Nachrichten mit dem Ziel  Europa  sollten in
                     englischer Sprache abgefasst sein!

 S AMSAT @ WW        Nachricht  fuer die Rubrik  AMSAT, weltweite
                     S&F-Weiterleitung,  der  Titel  wird automa-
                     tisch  angefordert. Nachrichten mit weltwei-
                     ter  Weiterleitung  sollten  in   englischer
                     Sprache abgefasst sein!

Mit folgender Eingabe koennen gleichzeitig RUBRIK, ZIEL, LIFETIME
(Lebenszeit) und TITEL erfasst werden:

 S KARTEN @ DL #30 NEUE DL-DIGI-KARTE

Beachten  Sie  bitte,  dass lokale Nachrichten nicht mit z.B. @DL
von Ihnen eingegeben werden, sondern lediglich mit dem @Rufzeichen
der eigenen Mailbox.

Bei allgemeinen Nachrichten (Bulletins) kann jeweils die Zeit an-
gegeben  werden,  nach  der diese Nachricht automatisch geloescht
werden soll (LIFETIME). Das geschieht beispielsweise so:

 S DIGICOM @ DL #123

Nach dieser Eingabe wird man zur Titelvergabe aufgefordert. Diese
Nachricht  wird,  wenn  sie erfolgreich abgespeichert wurde, nach
123 Tagen in allen Boxen automatisch geloescht werden.

Je nach Einstellung der Box durch den Sysop wird man bei allgemei-
nen Nachrichten unbedingt zur Angabe einer Lifetime aufgefordert.

Steht am Ende einer Nachricht eine Zeile
'/ACK',  so  wird  bei  Erreichen der Zielmailbox dort eine kurze
Rueckantwort  an  den  Absender  erzeugt.  Der  Titel beginnt mit
'ACK',  darauf  folgt der Originaltitel. Der Text besteht nur aus
dem  Datum  des  Eintreffens.  Es  werden  keine  S&F-Header beim
Weiterleiten  einer solchen Nachricht erzeugt, sie bleibt dadurch
extrem  kurz.  Leider  unterstuetzen  Baycombox und DieBox dieses
Verfahren  nicht,  ausserdem setzen sie ihren S&F-Header auch bei
diesem  Nachrichtentyp ein. ACK-MSGs werden NUR bei Usermails er-
zeugt!

Zusatz:
Je nach Einstellung der Box durch den Sysop werden Einspielungen
in DPBOX und Baycombox, die OHNE Password erfolgt sind, wie folgt
markiert:

 'X-Info: Einspielung ohne Passwortschutz'
oder:
 'X-Info: Upload without password authentication'
oder:
 'X-Info: no login password'

Einspielungen,  welche  via User-SF angenommen wurden, werden wie
folgt markiert:

 'X-Info: User S&F receiving from <sender> at <bbs>'




 

SERVER

  Mit dem Kommando SERVER kann der Sysop eine sogenannte mailing list
  erstellen. Setzt er z.B. DL1XX, DL2XX und DL3XX auf eine mailing list
  namens 'OV', so kann jeder der drei OM Briefe an 'OV@DB0XY' senden, diese
  werden dort an alle drei Calls kopiert und als persoenliche Mail zuge-
  stellt. Briefe an 'OV@DL' oder aehnliches werden nicht ausgewertet und
  normal in der BBS verarbeitet. Schreibt ein nicht in der Liste stehender
  Benutzer einen Brief an 'OV@DB0XY', so wird die Nachricht nur nach
  'Y@DB0XY' transferiert, so dass sie der Sysop zur Kenntnis nimmt.
  Mailing lists sind in der Anzahl der Adressen nicht beschraenkt.

  Kommandos:
 

   SERVER          => Sysop: zeigt alle Listserver
                   => User : zeigt alle Public Listservers
   SERVER ?        => Alle : zeigt alle Listservers an, die man bezogen hat
   SERVER !        => Alle : zeigt alle Public Listservers
   SERVER !+ sname => Sysop: Vergibt den Server <sname> als Public Listserver
   SERVER !- sname => Sysop: Loescht das Public Flag des Servers <sname>
   SERVER != sname => Sysop: Zeigt den Infotext des Public Servers <sname>
   SERVER != sname text => Sysop: Setzt den Infotext des Public Servers

   Nur Sysop/Server-Sysops:

   SERVER sname + call  => setzt <call> auf die Subscriber Liste von <sname>
   SERVER sname + !call => setzt <call> auf die Subscriber Liste von <sname>
                           und macht <call> zum Server-Sysop von <sname>
   SERVER sname + #call => deaktiviert <call> von der Subscriber Liste <sname>
   SERVER sname - call  => loescht <call> von der Subscriber Liste
   SERVER sname =       => zeigt die Subscriber Liste

   Mail-Kommandos:

   Wenn man eine Mail an LSTSRC schickt, dann wird der Inhalt als
   Befehl interpretiert. Der Inhalt der Mail kann einen (beliebigen) Text
   enthalten. Befehle kann man gross oder klein schreiben.

   SUBSCRIBE SNAME    => traegt den Sender in den Public Server <SNAME> ein
   UNSUBSCRIBE SNAME  => traegt den Sender aus den Public Server <SNAME> aus
   SUBSCRIBERS SNAME
   oder
   LISTABONNEES SNAME => Schickt die Liste der Teilnehmer (subscriber)
                         des Servers <SNAME> zurueck.
   LISTSERV           => Gibt eine Liste aller oeffentlichen Server zurueck.
                         (der Befehl funktioniert im Moment noch nicht?!)

   Wenn man sich per Mail in den Listserver eingetragen hat, bekommt man als
   Bestaetigung ein Files namens server/SNAME.INF zurueck. Damit kann man
   sich ueber die (verfuegbaren) Listen informieren. Eine An-/Abmeldung
   (Subscription/Unsubscription) wird in jedem Fall bestaetigt.
 

  Wichtig: Will man eine @BBS - Angabe an die Adresse anfuegen, so darf
  KEIN Leerzeichen um das @ herum stehen. Also z.B. so:

       'serv easbbs + hb9atu@hb9eas'

  Gibt man keine @BBS an, wird in den MyBBS-Informationen der Box gesucht.

  Listennamen unterliegen gewissen Regeln:

  a) Laenge von 1..6 Zeichen
  b) duerfen nicht schon als Rubrik in der BBS definiert sein
  c) duerfen nicht in BADNAMES stehen.
  d) sollen auch User anderer Boxen angesprochen werden sollte der
     Server-Name eine Ziffer wie bei einem Call enthalten!
     Nur so kann diese Mail an die Server-Box geschickt werden.

      z.B. SERVER CZ2BUG + DL2GRD


 

SETREPLY

Markiert eine Nachricht im eigenen Userfach als "beantwortet". Wird normaler-
weise durch Benutzung des REPLY-Befehles automatisch erledigt. Beantwortet
man aber eine Nachricht durch Benutzung des SEND - Befehles, so kann es
nuetzlich sein, hinterher mit SETREPLY die entsprechende Markierung manuell
zu setzen - man weiss dann, auf welche Nachricht man schon geantwortet hat
und auf welche nicht.

Syntax wie bei REPLY.

Beispiel:

  SETREPLY DL1XYZ 3       markiert Nachricht 3 fuer DL1XYZ als beantwortet
  SETREPLY                markiert die zuletzt gelesene Nachricht als beantwortet




 

SFSTAT

Zeigt Informationen ueber die geforwardeten Nachrichten.

 SFS    zeigt die Anzahl aller im S&F wartenden Nachrichten  sor-
        tiert nach Typ
 SFS +  zeigt das gleiche, zusaetzlich die Anzahl aller ausgetau-
        schten Nachrichten seit 00:00 UTC sowie seit Beginn des Monats
 SFS !  zeigt das gleiche wie SFS +, zusaetzlich die Anzahl aller ausgetau-
        schten Informationen seit Installation der Box.

Jeden  1.  eines  Monats werden die Informationen von SFSTAT ! in
die  Rubrik STATISTI geschrieben.




 

SFTEST

Mit diesem Befehl kann das Forwarding getestet werden. Alle Eingaben wie bei
SEND moeglich, allerdings wird natuerlich keine Nachricht erzeugt.

Beispiel:   SFT DP @ ALL

Es werden alle Mailboxen ausgegeben, an die eine Nachricht geschickt wuerde.




 

SPEAK

SPEAK ohne Parameter gibt die moeglichen Benutzersprachen aus. SPEAK DL
setzt die Benutzersprache auf Deutsch.

 Derzeit sind folgende Sprachen verfuegbar (lokal unterschiedlich):

 Baaseldyytsch.....: ' SPEAK BS  '
 Deutsch...........: ' SPEAK DL  '
 Experten-DL.......: ' SPEAK DLX '
 Espanol...........: ' SPEAK EA  '
 Manta-Slang.......: ' SPEAK EY  '
 Francais..........: ' SPEAK F   '
 Englisch..........: ' SPEAK G   '
 Schwiizerdyytsch..: ' SPEAK HB  '
 Italiano..........: ' SPEAK I   '
 Niederland........: ' SPEAK NL  '
 Expert-Niederland.: ' SPEAK NLX '
 Wienerrisch.......: ' SPEAK OE1 '
 Cesky.............: ' SPEAK OK  '
 Dansk.............: ' SPEAK OZ  '
 Polsku............: ' SPEAK SP  '
 Hitch-Hiker.......: ' SPEAK SPC '

Standardmaessig wird die Sprache aus der Definition in der Datei
box/system/whotalks.lan genommen.

Als Sysop kann man mit 'SPE DL8HBS DL' fuer den Benutzer DL8HBS die
Sprache auf 'DL' setzen.




 

STARTUP

Mit diesem Befehl koennen einer oder mehrere Befehle definiert werden,
die beim Connect mit der Box ausgefuert werden. Als Standard ist LIST auf
das eigene Rufzeichen eingetragen.

 STARTUP L,U,C UNIX

 wird einen LIST-Befehl fuer Ihr eigenes Rufzeichen, USAGE und ein CHECK
 der Rubrik UNIX ausfuehren.

Die einzelnen Befehle muessen duch ein "," (Komma) getrennt werden. Ein ";"
(Semikolon) wuerde zum Abbruch der Eingabe fuehren.

 STARTUP

 loescht die eingegebenen Befehle und stellt den Standard wieder her.

Geben Sie bitte nicht CHECK ohne Parameter bei STARTUP ein! Normalerweise
wird die Ausgabe zu lang sein, um sie bei jedem Login in die Box
erhalten zu wollen....




 

STATISTIK

ST gibt eine Liste aller Rubriken mit geloeschten und aktiven Dateien
sowie Groesse und Packrate aus.

  ST .........:  Angaben ueber alle Rubriken und Userfiles.
  ST HUMOR ...:  Angaben ueber die Rubrik HUMOR werden ausgegeben.
  ST -s ......:  Kurzausgabe fuer User- und Info-Rubriken
  ST -u ......:  Kurzausgabe fuer User-Rubriken.
  ST -b ......:  Kurzausgabe fuer Info-Rubriken.




 

TALK

Dieser Befehl startet einen Connect mit einem anderen eingeloggten User.
Dieser Connect ist nicht voll transparent, Binaeruebertragung funktioniert
nicht. Die Verbindung wird mit CTRL-Z beendet.

 Beispiel: TALK DL1XYZ
           TALK 4

Waehrend des TALK-Modes kann ein User Mailboxkommandos eingeben, indem er ein
"!" voranstellt.

 Beispiel: !L Atari

Bei Aufruf eines interaktiven Kommandos wird der TALK-Mode beendet.




 

TIME

Gibt die aktuelle Uhrzeit in UTC aus.




 

TELL

Der Befehl 'TELL' erlaubt eine Fernabfrage von anderen Mailboxen.

Es koennen damit Befehle an eine Box geschickt werden. Diese werden dort
ausgefuehrt und das Ergebnis wird per S&F zurueckgeschickt.

 Syntax: 'TELL <BoxCall> <Befehl>'

Eingaben o h n e Hochkomma / Klammern, jedoch m i t Leerzeichen!

 Beispiele:

  TELL DK0MAV DIR ALL..: Das User-  und  Info-  Verzeichnis  von
                         DK0MAV wird per S&F angefordert und per
                         S&F zurueckgeschickt.

  TELL DK0MAV L TNC2 ..: Die Rubrik TNC2 (von 1-50)  von  DK0MAV
                         wird per S&F zugeschickt.

ACHTUNG:
         Bei  'TELL READ TNC2 1-' schickt DieBox IMMER NUR das 1.
         File! Falls mehrere Nachricht geholt werden sollen, dann
         muss  fuer  jede  Nachricht  ein  TELL-Befehl  geschickt
         werden.

Eine dpbox verhaelt sich hier anders, sie fuehrt ein TELL-Komman-
do  nur  dann  aus,  wenn  die  zurueckgeschickte Nachricht nicht
groesser als 300 kByte ist, arbeitet also auch Angaben wie
'RELL READ TNC2 14-40' ab, sofern die resultierende Ausgabe nicht
groesser als 300 kByte wird. Ist die Ausgabe groesser 300 kByte,
wird eine Fehlermeldung an den Absender der Anfrage geschickt.

Interaktive Befehle wie SEND sind nicht moeglich.

TELL funktioniert nur, wenn die Zielmailbox diesen Befehl auch erkennen
kann (DieBox und dpbox, sowie einige BCM-Boxen).
 

Sysop-Info:

Der TELL-Befehl wird in der Rubrik T angelegt und hat die Form
wie S T @ DB0XYZ < sender_callsign title, wobei title der Anfrage-
Befehl ist zusammen mit @ sender_bbs.




 

TRANSFER oder CP

Der  Befehl  'TRANSFER'  oder 'CP' dient zum Umkopieren von Nach-
richten.

Syntax: TRANSFER <Call|Rubrik> <Nr.> [>] <Zielcall|Zielrubrik>

Der '>' kann bei der dpbox auch weggelassen werden.

'TRANSFER'  ist  nur  dann  anwendbar,  wenn Quell- und Ziel-File
gleichen Typs sind: User-File --> User-File und Info-File --> In-
fo-File. Allerdings kann ein Info-File an einen User transferiert
werden. Beim Transfer eines Info-Files in eine andere Rubrik wird
die Quelle geloescht, bei einem Transfer Info-File nach User-File
nicht, auch nicht bei einem Transfer innerhalb von User-Files.

Beispiele:

 T DF3AV 3 > DL2YAP  Nachricht Nr. 3 fuer DF3AV wird in den File
                     fuer DL2YAP uebertragen, die Nachricht DF3AV
                     3 wird nicht geloescht.
 T ALLE 25 > DARC    Nachricht Nr. 25 der Rubrik ALLE wird in die
                     Rubrik DARC uebertragen, die Nachricht Nr.25
                     der Rubrik ALLE wird geloescht.

Durch diesen Befehl ist es moeglich, verschiedenen Benutzern die-
selbe  Nachricht zu schreiben, ohne sie jeweils erneut einspielen
zu  muessen.  Ist  das Ziel ein User-File, dann wird die transfe-
rierte Nachricht an die gespeicherte Heimat-Mailbox des angegebe-
nen Benutzers weitergeleitet. Alternativ kann man eine Weiterlei-
tung auch mit Angabe einer @BBS erzwingen, Beispiel:

 T DL8HBS 4 > DL1XYZ @ DB0ABC

Ein Sysop kann zusaetzlich einen neue Lifetime hinzufuegen:

 TRA ATARI 7 ALL #7  (neue Lifetime: 7 Tage)




 

TTL

Normalerweise erhaelt man in der Checkliste und im Nachrichtenkopf einer
ausgelesenen Nachricht die Lifetime der Nachricht bezogen auf das
Einspieldatum angezeigt. Dies interessiert mich aber in den wenigsten
Faellen, meist will ich wissen, wie lange die Nachricht NOCH in der
Box bleibt.

Gibt man nun ein:

TTL ON

so wird saemtliche Anzeige der Lifetime zu einer sogenannten Time-To-Live-
Anzeige umgewandelt (daher auch der Name des Kommandos, TTL).

Ich bekomme nun also anstelle der Original-Lifetime, wie sie der Absender
eingegeben hat, die Anzahl Tage angezeigt, die die Nachricht von heute an
noch in der Box verweilen wird.

Mit

TTL OFF

laesst sich das wieder zurueckstellen.

TTL ohne Parameter zeigt die momentan gueltige Einstellung an.




 

UNERASE

Mit diesem Befehl koennen geloeschte persoenliche Nachrichten (ERASE)
eines Benutzers wieder sichtbar gemacht werden. Dies ist moeglich, da
Nachrichten durch den den ERASE-Befehl nicht wirklich geloescht, sondern
nur als geloescht gekennzeichnet werden.

Beispiel:

 UNERASE

Als geloescht markierte Nachrichten behalten ihre Nummer, solange sie
sich noch im Loeschpuffer befinden. Auch nach Loeschen der Meldungen
1 bis 4 wird also eine neue Nachricht die Nummer 5 erhalten.



USAGE oder USER

Der Befehl 'USAGE' dient zur Ausgabe eines Logbuch-Auszuges oder zur
Ausgabe von Informationen ueber einen bestimmten Benutzer oder eine
bestimmte Benutzergruppe.

 Syntax: 'USAGE [<CALL>|<PARAMETER>]'

Eingaben o h n e Klammern / Hochkomma, jedoch m i t Leerzeichen!

a) nach der Eingabe von 'U' gibt die Mailbox folgende Zeilen aus:

 LOGINs:
  1:HB9CMT  2:HB9SBS  3:db0gr   4:        5:DG7GF   6:
  7:FD1MAP  8:        9:       10:       11:       12:
 13:       14:       15:       16:       17:       18:

Es werden lediglich die eingeloggten Rufzeichen angezeigt. Verbindungen
im S&F werden mit Kleinbuchstaben ausgegeben.

b) nach der Eingabe von 'U DF3AV' gibt die Mailbox z. B. aus:

    Call       : DF3AV
    Name       : REINHARD
    Language   : DL
    MyBBS      : DK0MAV
    LastLogin  : 15.06.88 03:37
    .
    .

Wird das eingegebene Rufzeichen in der Liste der bisher connecteten
Stationen nicht gefunden, so erfolgt eine diesbezuegliche Meldung.

c) U ALL          gleich wie U, aber die letzten Zeilen des BBS-Logbuches
                  werden mit ausgegeben.

d) U @CALL        z.B. U @DB0DJ
                  Zeigt an wieviele User bekannt sind und listet
                  dann die User auf, die bei CALL (DB0DJ) eingetragen
                  sind.

e) U @CALL -c     gibt nur die Anzahl der User mit MYBBS CALL aus.

f) U PATH         gibt das AX.25 'from- and to-' Feld mit aus.

g) U U            Ausgabe einer graphischen Darstellung der Boxrechner-
                  auslastung durch die Box sowie die Anzahl der
                  Benutzer zum entsprechenden Zeitpunkt.

Ab hier nur fuer Sysops:

h) U @D* -a:      gibt die Anzahl der User mit MYBBS D* aus. Nur als Sysop.

i) U DL8HBS -d    loescht den Eintrag fuer DL8HBS. Nur als Sysop.

j) U @DB0GR -d    loescht alle User-Eintraege, deren MYBBS DB0GR ist. Nur
                  als Sysop. Und Vorsicht beim Tippen - die Eingabe laesst
                  sich nicht widerrufen!

k) U PW           zeigt alle User mit Passwort an. Nur Sysop.

l) U HISCORE      zeigt den aktuellen connect-hiscore an

m) U HISCORE -d   loescht den connect-hiscore

n) U ON/OFF       schaltet Userlogin Ein oder Aus. Wird im Prompt mit
                  [no user] angezeigt. Sysops koennen einloggen.




 

VERSION

Mit VERSION bekommt man Informationen ueber die verwendete Programmversion
und den freien Speicher im Rechner.

Mit VERSION + werden noch zusaetzliche Informationen ueber den System-
zustand ausgegeben.

 date             : Aktuelles Datum und Zeit in UTC
 ixtime           : Linux-Zeit (seit 1970)
 dpbox runtime    : Box-Laufzeit
 dpbox sysload    : Auslastung der Box
 system runtime   : Linux-Laufzeit
 system load      : Linux-Auslastung
 system version   : Linux-Version

 cpu type         : Verwendeter CPU-Type
 bogomips         : Geschwindigkeits-Faktor
 cpu speed index1 : Geschwindigkeitsfaktor gegenueber einem Atari ST (8MHz)
 cpu speed index2 :       - " -               - " -    -"-   ---  " ----

 Parameters:

 Free in Infodir  : Freier Harddisk-Platz auf der Partition mit den Infomails
 bidhash          : BID-Hash-Speicher
 maxbullids       : BID-Puffer
 bullidseek       : MSG-Zaehler (sieht man im FBB-Mode)
 bids             : Anzahl bekannter BIDs
 actmsgnum        : Aktuelle MSG-Nummer
 hboxhash         : Hash-Speicher fuer S&F-Adressen
 ttask            : Zeitschlitz, die ein User das System beanspruchen darf
 ufilhide         : Lesesperre auf Userfiles (ON/OFF)
 smart_routing    : Autorouter (ON/OFF)
 small_msgs_first : Kleine Mails zuerst in den SF
 gzip             : Ob die Box intern GZIP verwendet
 7plus            : Automatisches 7plus-Wandeln, wenn SF-Box kein BIN kann
 debug level      : Debug-Level 0....5
 erasedelay       : Nach wieviel Tagen Mails aus dem Loeschspeicher entfernen
 packdelay        : Nach wieviel Tagen Mails packen
 bullsfwait       : Max. Anzahl der Tage, die Bulletins im Forward bleiben
 bullsfmaxage     : Max. Alter einer Mail im SF, damit sie noch akzeptiert wird
 returntime       : Nach wieviel Tagen nicht-routebare Mails zurueckschicken
 retmailsize      : Max. Bytegroesse einer zurueckgeschickten Usermail
 auto7plus        : Autom. Auspacken von 7plus-Mails im Fileserver (ON/OFF)
 autobin          : Autom. Transfer von BIN-Mails in den Fileserver (ON/OFF)
 request lt       : Abschicken von Bulletins nur mit Lifetime-Angabe (ON/OFF)
 create acks      : /ACK in Usermails bestaetigen (ON/OFF)
 authentication   : "X-INFO"-Zeile in Bulletins einfuegen (ON/OFF)
 create wp        : Erzeugung von 'White Pages' (anderes M-Mail-Verfahren)
 scan all wp      : Auswerten aller WP-Mails (ON/OFF)
 m_filter         : M-Filter (ON/OFF)
 lazy MD2         : Nur Prompt ausgeben fuer MD2-Password-Request (ON/OFF)
 guess mybbs      : Unbekannte User-Mails auf MyBBS-Eintraege scannen (ON/OFF)
 maxufcache       : max. Anzahl der zwischengespeicherten User-Infos
 userinfocachehit : Anteil der erfolgreichen Zugriffe auf den Userinfo-Cache
 usersftellmode   : TELL-Befehle im User-SF zulassen (0, 1, 2)
 connect hiscore  : Max. Anzahl der eingegangenen Connects in dieser Box
 allunproto       : Anforderung einer Unproto-Message durch alle User moeglich
 unproto requests : Anforderungen nach Unproto-Aussendungen moeglich
 usertimeout      : Zeit, nach der die Box-Sitzung bei Untaetigkeit abbricht
 userlifetime     : Anzahl Tage, nach der User-Mails geloescht werden
 maxuserconnects  : max. Anzahl der gleichzeitigen Connects pro Rufzeichen
 maxread per day  : Anzahl der Bytes, die ein User pro Tag lesen kann
 sf connect call  : Store&Forward-Call der Box (ohne ssid!)




 

WANTBOARD

Ergaenzend  zum Befehl 'NOTBOARD' gibt es den Befehl 'WANTBOARD'.
Dieser ist das genaue Gegenteil von 'NOTBOARD'.

Mit  'WANTBOARD'  gibt man also Rubriken ein, die man bei 'CHECK'
und  'CS'  beruecksichtigt haben will, alle anderen bleiben unbe-
ruecksichtigt.

Beispiel: 'WANTBOARD DIGI,-DB0GR-,SYSOP'

stellt  die Ausgabe von  'CHECK'  so ein, dass nur  die  Rubriken
DIGI, -DB0GR- und SYSOP angezeigt werden.

'C < Argument' sucht aber weiterhin in allen Rubriken.

Sollten  alle anzugebenen Bretter nicht in eine Eingabezeile pas-
sen, kann man den Befehl mehrmals anwenden, jede neue Angabe wird
den bereits bestehenden hinzugefuegt.

Geloescht  wird  die Selektion durch Eingabe von 'WANTBOARD' ohne
weitere  Parameter,  ersichtlich  ist  die  momentane Einstellung
durch 'U <eigenes Call>'.

'NOTBOARD' und 'WANTBOARD' schliessen sich aus!

Die maximale Anzahl der Zeichen ist auf 997 begrenzt.



dl5di, 04.01.98
 

INDEX öffnen                INDEX schließen